gehen mit der Gottes- liebe Bewegungen der Seele family-constellations,index.htm

Gehen mit der Gottes- Liebe ist eine Einladung von Bert Hellinger

Hier ist eine Beschreibung der Einladung

Gehen mit der Gottesliebe beschreibt eine Erfahrung, die jedem Menschen zugängig ist. Denn jeder Mensch kann in sich erfahren, was es bewirkt, wenn er allem zugewandt ist, wie immer es auch sein mag. Diese Zuwendung zu allem, wie es ist, kommt aus der Sammlung. Sie kommt auch aus der Einsicht, daß die schöpferische Bewegung, die in allem, was sie bewegt, am Werk sein muß, daß sie allem, was sie bewegt und wie sie es bewegt, zugewandt ist. Daher kann nichts von dem, was sie bewegt, aus dieser Zuwendung herausfallen.

Was es ist, das alles bewegt, bleibt uns verborgen. Daher bleibt uns auch verborgen, ob wir es Gott nennen dürfen und ob wir diese Bewegung Gottes Liebe zuschreiben dürfen. Dennoch gibt dieses Bild dieser Erfahrung einen Inhalt, der sie für uns kostbar macht. Sie fügt ihr aber als solcher nichts hinzu. Sie nimmt ihr auch nichts weg, vorausgesetzt, daß wir rein in der Erfahrung bleiben. Sie ist lediglich die Erfahrung einer inneren Bewegung, die etwas bewirkt.

Sie bewirkt zuerst etwas in uns. Sie ist eine Erfahrung von Liebe, die allem zugewandt ist, doch in keiner Weise in seine Bewegungen eingreift, weder mit einem Wunsch, noch aus Mitleid, noch aus Furcht. Denn da es keine eigne Bewegung ist, sondern die Hingabe an eine andere Bewegung, die uns wie von außen im Inneren erfaßt, ist sie im Einklang mit allen anderen Bewegungen, von denen alles in dieser Welt erfaßt wird, und mit der Richtung, die sie nehmen. Im Gehen mit dieser Bewegung, bewegen wir uns daher zuerst nach innen, in den Einklang mit dieser Bewegung, ohne uns selbst zu bewegen. Wir lassen uns von dieser Bewegung erfassen, und bleiben in dieser Bewegung ohne eigne Bewegung gesammelt.

Gehen  mit der Gottes-Liebe ist daher keine tätige Liebe. Tätig wird diese andere Liebe, nicht unsere eigene. Dennoch hat das Gehen mit der Gottes-Lliebe weit tragende Folgen.

Als Erstes schenkt sie uns Einsicht. Denn das Gehen  mit der Gottes-Liebe führt uns auf einen Erkenntnisweg. Wir erkennen, wohin ihre Bewegung geht: erstens für uns selbst, zweitens für andere persönlich, drittens für eine Gruppe, in der es Konflikte gibt. Weil wir, wenn wir mit der Gottesliebe gehen, allen gleichermaßen zugewandt sind, erkennen wir auf, was allen entspricht. Das heißt, wir finden den Hinweis, der alle in der Bewegung der Gottesliebe hält und sie in ihr sowohl miteinander als auch auf ein ihnen gemeinsam entsprechendes Ziel hin verbindet.

Das heißt aber nicht, daß wir diese Einsicht auch mitteilen müssen. Oft genügt es, daß wir sie haben. Da alle gleichermaßen von dieser Bewegung bewegt werden, braucht diese Einsicht keine Vermittlung.

Doch manchmal, wenn es die Umstände erfordern, gehen wir mit der Gottes-Liebe nur, wenn wir die entscheidende Einsicht auch sagen. Wenn dieses Sagen aus dem Gehen mit der Gottes-Liebe kommt, führt es den anderen zum eigenen Gehen mit der Gottes-Liebe und zur eignen Sammlung. Damit löst er sich sofort von dem, der es gesagt hat, so daß er aus dem Blick entschwindet. Alle bleiben bei ihrer Bewegung, bei ihrem Gehen mit der Gottes-Liebe, ohne einander zu nahe zu treten. Sie bleiben einzeln und sind einander dennoch mit Liebe verbunden.